Auf den Spuren jüdischer Autorinnen und Autoren durch Zürich

Dass Zürich eine Stadt der Literatur ist, hat sich längst und durch die Jahrhunderte erwiesen. Dazu haben nicht zuletzt auch jene jüdischen Dichterinnen und Schriftsteller zunächst aus Deutschland, später, nach 1938 auch aus Österreich und anderen Ländern beigetragen, für die Zürich vor allem in den Jahren nach 1933 oft erster Zufluchtsort und Durchgangsstation auf ihrem Weg ins Exil wurde. Aber schon in den Jahren zuvor und nach dem Krieg haben jüdische Autorinnen und Schriftsteller Zürich als Lebensund Schreibort gewählt. Der Rundgang führt zu Begegnungen mit einerseits bekannten, über Jahrzehnte nach Zürich gekommenen Autorinnen und Autoren wie Max Brod und Franz Kafka, Else Lasker-Schüler und Paul Celan ebenso wie dem in Zürich aufgewachsenen Elias Canetti oder dem hier beheimateten Kurt Guggenheim, andererseits mit heute kaum mehr bekannten Schriftstellern wie Walter Mehring oder Hans Sahl, die immer wieder nach Zürich zurückgekehrt sind.

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