Amsterdam - jüdisch, christlich, muslimisch
Eine Studienreise in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Weiterbildung der reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn
Mit Amsterdam werden «Toleranz» oder ein gelungenes multikulturelles Zusammenleben in Verbindung gebracht, wobei das diesbezügliche Klima heute merklich rauer geworden ist.
Die Teilnehmenden erhalten Informationen über geschichtliche Vorgänge und Aspekte der zukünftigen Stadtentwicklung. Sie lernen Amsterdam aus der Optik von Judentum, Christentum und Islam sowie im Kontext von Interreligiosität und Interkulturalität kennen.
Amsterdam wird als «Wiege des modernen Judentums» an Stätten wie der «Portugiesischen Synagoge» oder der Bibliothek Etz Chaim erkundet.
Aus christlicher Perspektive wird die Frage im Zentrum stehen, wie Kirchen auf die multikulturelle Entwicklung und einen massiven Säkularisierungsschub reagieren (z.B. Besuch der Kirchgemeinde «De Nieuwe Stad»).
Im Islam-Teil werden die Bedingungen, unter denen muslimische Menschen im heutigen Amsterdam leben und ihren Glauben praktizieren, thematisiert. Dazu gehört ein Besuch der Fatih-Moschee als Beispiel für die Umnutzung einer römisch-katholischen Kirche in eine Moschee.
Aspekte des interreligiösen Dialogs, der «Akkulturation» oder «Integration» werden die Programmteile zu den drei Religionen begleiten.
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